Behandlungen
Im Vorfeld untersuchen wir, ob die Voraussetzungen für eine Implantation gegeben sind. Wichtig ist zum Beispiel, dass keine unbehandelten Entzündungen wie eine Parodontitis bestehen. Bei manchen Patienten sollte zudem genau abgewogen werden, ob ein Zahnimplantat sinnvoll ist, beispielsweise, wenn Sie unter Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes oder Osteoporose leiden. Jedoch: Vielfach ist auch hier das Einfügen eines Zahnimplantates langfristig möglich.
Ebenfalls sollte der Kieferknochen ausreichend fest, hoch und breit sein, um ein Implantat sicher tragen zu können. Unter Umständen ist vorher ein Knochenaufbau notwendig.
Je nachdem, in welchem Teil des zahntragenden Teils (= des Zahnbogens) der Kieferknochen zurückgegangen ist, können verschiedene Knochenaufbaumethoden zum Einsatz kommen:
Anschließend wird die Heilungsphase abgewartet, bis das Zahnimplantat eingefügt werden kann.
» Mehr Informationen zum Knochenaufbau finden Sie in unserer Oralchirurgie oder in unserem Ratgeber Zähne
Nach eventuell erforderlichen Vorbehandlungen erfolgt die Implantation. Auch hier ist eine Einheilphase von mehreren Wochen notwendig. Im Anschluss daran kann der Zahnersatz – je nach Notwendigkeit eine Krone oder Zahnprothese – eingefügt werden.
Die Implantologie im Überblick: